04. Jan, 2018 | Zur Übersicht

Vom Storytelling zum Storypainting.

Geschichten, die das Leben schreibt.

Geschichten, die das Leben schreibt. Geschichten, direkt aus dem Leben gegriffen. Und Geschichten, die das Herz berühren. Jedes Markenleben dreht sich um Stories, und wer die Drehbücher der Romane dazu schreibt, hat letzten Endes die Fäden ganz gut in der Hand. Um es kurz und knapp zu machen: Geschichten sind Gefühle. Geschichten vermitteln Emotionen. Geschichten schaffen Empfindungen.
Und doch ist das reine Erzählen derselben vielleicht um eine Sinnesdimension zu arm. Wir brauchen die Visualisierung dazu. Geschichten, die Bilder im Kopf entstehen lassen. Die ganze Landschaften an Gefühlsvariationen malen und mit zarten, kräftigen oder verwaschenen Pinselstrichen ein mannigfaltiges Spektrum an Sinnesreizen auslösen. Und je klarer, einladender, vertrauensvoller und sinnstiftender die mitgelieferten Bilder sind, umso mehr erhöht sich unsere Chance, in den sogenannten Belohnungszentren der Gehirne unserer Empfänger zu landen.


Doch jede Geschichte lebt von ihrem Plot. Der wiederum braucht nach einer neugierig machenden Einführung und einem spannenden Höhepunkt, der im Optimalfall mit einer möglichst unerwarteten Wende im Handlungsablauf glänzt und dem oder der Heldin Raum zur Entfaltung bietet, eine allheilbringende Lösung.


Wir sind nun im Herzen unserer Märchenstunde angelangt. Dort, wo es um die sogenannte „Wurscht“ geht. Hier entscheiden sich große Siege genauso wie klare Niederlagen. Einige Zutaten sind unabdingbar, um auf der Siegerstraße voranzukommen.

1. Wir brauchen Klarheit.

Das bedeutet in dem Fall Nähe zwischen unserer Handlung, den Akteuren unserer Story und den angesprochenen Adressaten. Im täglichen Informationsdschungel geht der Connex sehr rasch verloren, wenn dieser jedes Mal erst kompliziert assoziativ hergestellt werden muss. Ein perfektes Beispiel, wie es meiner Meinung nach eher nicht geht, sind die aktuellen „glaubandich“-Spots der Erste Bank. Hier dreht sich alles um einen kleinen Junge, der von der gemobbten Randerscheinung zum Mini-Oscar in einer Theater-Aufführung mutiert. Wo ist hier der Zusammenhang zu den Dienstleistungen zu einer Bank? Wie sollen sich hier die Adressaten angesprochen fühlen, Bankdienstleistungen in Anspruch zu nehmen?  Wir könnten auch über Anna und Saturn diskutieren an dieser Stelle: Der perfekte Hollywood Blockbuster – und doch fehlt die Klarheit des Zusammenhangs mit der Marke Saturn. Anyway.

2. Nah, näher, am Nächsten.

Und diesen Nächsten soll man ja bekanntlich lieben. Wir brauchen klare Sinn- und Nutzenstiftung. „Denke wie deine Kunden, liebe sie, identifiziere dich mit ihnen. Und dann stell dir vor, das Leben ist ein Wunschkonzert. Aus der Perspektive deiner Kunden. Dann weißt du was du zu tun hast.“

Gerade dieser Punkt, seinen Kunden, Gästen, Klienten oder Ansprechpartnern am Markt Gutes tun zu wollen, es ehrlich zu meinen, echte „Werteschöpfung“ vermitteln zu wollen – und das als Herzensangelegenheit zu betrachten, wird immer wichtiger. Denn ohne diese Werteverbundenheit kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen, ja da wird´s ganz einfach schwierig statt vielleichter…..

Weitere Beiträge:

12. Dez, 2018

Das Leben ist ein Spiel.

Mehr dazu

28. Nov, 2018

Sag mir was du liebst und ich sage dir wer du bist.

Mehr dazu

14. Nov, 2018

Love-to-be-what? Love-to-be-why?

Mehr dazu

31. Okt, 2018

Must-Haves, It-Bags und sonstige Girlies.

Mehr dazu

18. Okt, 2018

Spieglein, Spieglein…

Mehr dazu

04. Okt, 2018

Die Fibonacci-Folge als Erfolgsweg.

Mehr dazu

27. Sep, 2018

Vom Storytelling zum Storypainting.

Mehr dazu

17. Jan, 2018

Vom Storytelling zum Storypainting.

Mehr dazu

20. Dez, 2017

Was Van Gogh mit Merry X-mas zu tun hat.

Mehr dazu

13. Dez, 2017

Die Theorie U als Energieträger neuer Ideen.

Mehr dazu